|
26.09.2003 |
|
Alarmübung bei Fa. BayWa, Ochsenfurt
Ochsenfurt Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Ochsenfurt, Goßmannsdorf und Marktbreit, Rotes Kreuz sowie dem Technischen Hilfswerk Ochsenfurt wurde eine Übung bei der Fa. BayWa Ochsenfurt durchgeführt. Über mehrere verschüttete Personen unter einer Kiesschicht, vermisste Personen im Keller sowie zwei Personen die in der Siloanlage über 20 Meter abgestürzt sind, wurde die Leistungsfähigkeit der eingesetzte Rettungsorganisationen auf den Prüfstand gestellt. Bericht Main Post 30.09.2003 Getrennt trainieren - gemeinsam retten Verschiedene Organisationen übten auf dem BayWa-Gelände den Ernstfall Ochsenfurt (HELI) Insgesamt 70 Helfer verschiedenster Rettungsorganisationen waren zu einer Großübung auf das Gelände der BayWa am Main gekommen. Angenommen war ein Brand im zweiten Untergeschoss des Getreidespeichers mit vermissten Personen. Weiter war ein Arbeiter aus einer Kammer des 24 Meter hohen Silos zu retten. Im Außenlager wurde davon ausgegangen, dass zwei Personen im Kies verschüttet worden sind. Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass all diese Ereignisse so zusammen geschehen. Dem Ochsenfurter Feuerwehrkommandanten Wolfgang Raps kam es bei der Planung jedoch darauf an, verschiedenste Organisationen einzubinden. So waren nicht nur die Wehren aus Ochsenfurt, Goßmannsdorf und Marktbreit, sondern auch das Technische Hilfswerk anwesend. Zur Versorgung der Verletzten waren zwei BRK-Rettungswagen-Besatzungen, ein Organisationsleiter und der Feuerwehrarzt Dr. Joachim Renner eingeteilt. Die Feuerwehren waren zuerst mit ihren klassischen Tätigkeiten beschäftigt: Retten der Personen unter Einsatz von Atemschutzgeräten, Aufbau einer Wasserversorgung und Löschen. Den speziellen Fall der Personenbefreiung aus dem Getreidesilo erledigten die Spezialisten des THW. Gleichzeitig schaufelten draußen Feuerwehrleute einige Tonnen Kies zur Seite um die Verschütteten freizulegen. Alle Befreiten und Verletzten wurden dann zur Sammelstelle gebracht und von den Sanitätern erstversorgt. Organisationsleiter und Arzt entschieden dann je nach Art und Schwere der Verletzungen über das weitere Vorgehen. Organisator Wolfgang Raps zeigte sich am Ende sehr zufrieden. Er wünscht sich für die Zukunft mehr Übungen mit diesem integrativen Charakter. Die einzelnen Fertigkeiten könne ja jeder für sich trainieren, doch das Zusammenwirken der einzelnen Kräfte könne man auch nur gemeinsam erlernen. Fotos: Rienecker |