Feuerwehr
und Tierarzt befreiten eine Katze
Zwei bange Stunden erlebte die neunjährige Rassekatze "Gismo", die einer
amerikanischen Familie in der Westsiedlung gehört. Das Tier steckte
weit hinten im Spalt zwischen zwei Garagen fest. Besitzer und Nachbarn versuchten
die Katze anzulocken und mit allerlei langstieligen Haushaltswerkzeugen heraus
zu bringen - vergeblich. Also wurde die Feuerwehr gerufen. Der Zeugwart der
Ochsenfurter Wehr fertigte eigens ein Fanggerät mit einem an einem langen
Stiel befestigten gepolsterten Greifer an, um Gismo heraus zu bringen. Doch
die steckte zu fest. Da half nur noch schweres Gerät aus dem Landkreis-Rüstwagen,
stationiert bei der FFOchsenfurt. Zwei Mann der US-Militärfeuerwehr
wurden hinzu gerufen und schufen mit elektrischen Schlaghämmern, Bohrern,
Meißeln und Bolzenschneider eine Öffnung in der Seitenwand der
Fertiggarage. Nach zwei Stunden der Angst konnte "Gismo" von einem Tierarzt
der US-Armee durch das Loch geholt und in die Arme seiner Besitzer gegeben
werden. Dem ersten Anschein nach sei die Katze o.k., meinte der Veterinär.
Sicherheitshalber sollte sie aber zum Röntgen gebracht werden.
Fotos: Richard
Oechsner und Klaus Stäck
|