Verkehrsunfall Bahnübergang Goßmannsdorf
29.01.2010


GOSSMANNSDORF, LKR. WÜRZBURG. Am Freitagmorgen hat ein Güterzug einen Pkw erfasst und etwa 300 Meter mitgeschleift. Der Fahrer war zuvor auf schneebedeckter Fahrbahn mit seinem Auto ins Rutschen und erst auf den Schienen zum Stehen gekommen. Der Fahrer konnte sein Auto rechtzeitig verlassen.

Erstmeldung

Der Mann war gegen 06.30 Uhr von Winterhausen in Richtung Ochsenfurt unterwegs. Auf der schneebedeckten Strecke kam er unmittelbar vor dem Bahnübergang ins Rutschen. Der Pkw blieb dann direkt auf den Bahngleisen parallel zu den Schienen stehen. Der Fahrer stieg aus und versuchte sein Auto von den Gleisen herunterzuschieben.

Mittlerweile hatten auch andere Verkehrsteilnehmer angehalten. Sie brachten den Fahrer, der deutlich unter Schock stand, von seinem Fahrzeug weg. Zu diesem Zeitpunkt schlossen sich dann auch die Schranken und einige Zeit später wurde der auf den Gleisen stehende Pkw von einem Güterzug erfasst und etwa 300 Meter mitgeschleift. Dabei wurde das Auto total beschädigt.

Zur Stunde (08.00Uhr) läuft die Unfallaufnahme. Die Bahnstrecke ist bis auf weiteres gesperrt.

Nachtragsmeldung 09:30 Uhr

Die Bergungsarbeiten am Bahnübergang Goßmannsdorf dauern noch immer an.

Diese gestalten sich schwierig, weil der Pkw, der im übrigen sogar 600 Meter mitgeschleift wurde, unter der Lok verkeilt ist. Der Bahnverkehr wird mit Sicherheit einige Stunden unterbrochen sein.

Zunächst war von Seiten der Bahn daran gedacht worden, eine Spezialbergungslok von Fulda aus heranzuführen. Allerdings steht diese Lok nicht zur Verfügung. Nun soll von Würzburg aus eine Ersatzlok geschickt werden, die den Zug nach Würzburg zurückschleppt. Allerdings ist es dafür erforderlich, dass die eingesetzten Feuerwehren aus Ochsenfurt, Goßmannsdorf und Winterhausen das Wrack des VW Golf unter der Lok herausschneiden.

Der Autofahrer wurde nach dem Unfall mit einem schweren Schock in das Ochsenfurter Krankenhaus gebracht. Bei ihm handelt es sich um einen Mann aus Ochsenfurt im Alter von 21 Jahren.

Zur entstandenen Schadenshöhe gibt es noch keine verlässlichen Angaben.

Tatsache ist, dass auch an der Lok ein nicht unerheblicher Schaden entstanden ist




























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