| Generalversammlung 04.03.2006 |
| Anerkennung
für den früheren Steuermann Boot fahren war schon immer seine Leidenschaft - neben dem Dienst in der Feuerwehr. Und auch dort stand Werner Amend zwölf Jahre lang als Kommandant praktisch am Ruder. Für seine Manövrierkunst, die auch mit einer Prise Schlitzohrigkeit angereichert war, erfuhr er in der Generalversammlung der Feuerwehr Stadt Ochenfurt nun die größtmögliche Anerkennung. Auf Vorschlag der Kommandantur stimmten alle Mitglieder für seine Ernennung zum Ehrenkommandanten. Das Ergebnis voraus ahnend war die Urkunde schon ausgefertigt, die ihm der heutige Chef der Wehr, Wolfgang Raps, überreichte. Mit Geschenken bedankten sich auch stellvertretender Kommandant Volker Heidenblut und Bürgermeister Peter Wesselowsky bei Werner Amend, der in Kürze wegen Erreichens der Altersgrenze von 60 Jahren seinen aktiven Dienst beenden muss. Mit der Ehrung und Verabschiedung wurde eine 43 Jahre lange Feuerwehr-Laufbahn gekrönt. Begonnen hatte sie mit dem Eintritt in die Ochsenfurter Wehr als Anwärter im Jahr 1963. Amend arbeitete sich die Leiter empor, absolvierte Lehrgänge, durchlief die Leistungsprüfungen "Die Gruppe im Löscheinsatz" und "Technische Hilfeleistung" jeweils bis zur höchsten Stufe. Er erfuhr alle Beförderungen bis hin zum Hauptbrandmeister, erhielt die Ehrenzeichen des Freistaats Bayern für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst. Als stellvertretender Kommandant fungierte er ab 1986. 1990 wählten ihn die Aktiven an die Spitze. In die folgenden zwölf Jahre als Kommandant fielen bedeutende Ereignisse. Neben der Beschaffung des Bootes aus Beständen der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR und des Einsatzleitwagens waren es vor allem der Bau des Feuerwehrhauses an der Pestalozzistraße und die Indienststellung des neuen Drehleiterfahrzeugs. Werner Amend ist neben Max Mark der zweite Ehrenkommandant der Ochsenfurter Feuerwehr. |